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- PriMa ist mädchenspezifisch konzipiert, da Mädchen von Essstörungen 10-mal häufiger betroffen sind als Jungen;
- PriMa wird durch Torera (Prävention von Bulimie, Fress-Attacken und Adipositas) sowie das Parallel-Programm TOPP für Jungen ergänzt und ist damit eingebettet in ein übergeordnetes Gesamtkonzept;
- In PriMa werden Bildvorlagen (Poster), interaktive Elemente (z.B. Rollenspiele) und körperbezogene Übungen eingesetzt, die neue emotionale Erfahrungen ermöglichen;
- PriMa richtet sich an die gesamte Gruppe der Gleichaltrigen (Peers) um notwendige soziale Ressourcen zur Bewältigung der anstehenden Entwicklungsaufgaben zu stärken;
- Der Einfluss von Medien wird besonders berücksichtigt, da das hier beförderte Schönheitsideal hoch mit der Verbreitung der Magersucht korreliert;
- PriMa fördert die Kommunikation von Eltern, Lehrern und Jugendlichen auf demselben Informationsniveau;
- PriMa wird nicht von externen Fachkräften sondern von den Lehrkräften selbst durchgeführt und bietet viele Möglichkeiten für einen fächerübergreifenden Unterricht;
- PriMa wurde nach (inter)nationalen Standards wissenschaftlich evaluiert;
- Das Programm basiert auf theoretisch fundierten Methoden und Modellen, wie Dissonanz-Induktion, angstfreies, interaktives und Modelllernen, Stärkung der Selbstwirksamkeit u.a. (genauer siehe Berger, 2008).
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